Spam-Bots sind seit Jahren ein hartnäckiges Problem: Formulare werden automatisiert mit Fake-Daten befüllt und abgesendet – die Folge sind täglich zahlreiche Spam-Mails, die gesichtet und aussortiert werden müssen. Ein unnötiger Aufwand, der Zeit und Nerven kostet.
Klassische CAPTCHA-Lösungen sind dabei keine wirkliche Erleichterung: Rätsel, an denen man als Mensch selbst scheitert, oder Abhängigkeiten von Google und anderen datenhungrigen Diensten machen sie unbeliebt. Honeypots bieten eine elegantere Alternative – sie locken Bots ohne JavaScript in eine Falle, erfordern jedoch ein zusätzliches Plugin, sofern das eingesetzte Formular-Plugin diese Funktion nicht bereits mitbringt.
Weil all das aufwändig und schwer überschaubar sein kann, haben wir eine eigene Lösung entwickelt: den SaaS Web Spam Shield. Er lässt sich mit einer Vielzahl gängiger Formular-Plugins verbinden – darunter Gravity Forms, Contact Form 7, WPForms, Elementor, Divi, Ninja Forms und Formidable Forms sowie die Login-, Registrierungs- und Kommentarformulare von WordPress selbst – und kann für individuelle Themes mit eigenen Formularen auch per PHP-Schnipsel manuell eingebunden werden.
Die Funktionsweise: Ein kleines Skript stuft jeden Besucher anhand von Netzwerk- und Browsermerkmalen ein – etwa Herkunftsland und Netzbetreiber der IP-Adresse, bekannte Rechenzentrums- und Crawler-Netze sowie der User-Agent. Daraus ergibt sich, wie viele Rechenaufgaben der Browser im Hintergrund lösen muss und wie schwer sie sind: Normale Besucher sind meist in wenigen Sekunden fertig, verdächtiger Traffic bekommt deutlich aufwändigere Aufgaben, bekannte Spam-Netze und KI-Crawler können ganz ausgeschlossen werden. Das Ergebnis wird als Token ins Formular geschrieben und beim Absenden serverseitig geprüft. Voraussetzung ist ein aktueller Browser mit aktiviertem JavaScript.
Gelöste Aufgaben merkt sich der Browser bis zu 48 Stunden und nutzt sie für weitere Formulare wieder – wer mehrere Formulare absendet, muss also nicht jedes Mal neu rechnen. Der Server prüft die Lösung regelmäßig und noch einmal beim Absenden. Außerdem begrenzt er, wie oft eine Lösung verwendet werden kann und wie viele Absendungen er annimmt. Wer mehr Rechenleistung aufbringt, bekommt dadurch nicht mehr Spam durch.
Weder IP-Adressen noch andere Daten der Besucher gehen dabei an externe Dienste: Klassifizierung und Prüfung laufen komplett auf unseren eigenen Servern – schnell und DSGVO-konform.
In unserem Managed Hosting für WordPress ist der Spam Shield bereits enthalten und vorkonfiguriert – die unterstützten Formular-Plugins sind ohne weitere Einrichtung geschützt.
Hier gibt es ausführliche Informationen:
https://spam-shield.saasweb.net/
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